Aura-Soma und ich
Bereits im Jahre 1990 kam ich mit Aura-Soma zum ersten Mal in Kontakt. Auf einer Esoterikmesse in Hamburg sah ich die Vielzahl der wunderschönen Fläschchen und fühlte mich von der Intensität der Farben wie magisch angezogen. Die junge Frau an dem Stand klärte mich kurz über die Art und Anwendung der Öle auf und ich betrachtete die Flaschen eine ganze Weile und wählte die Farbkombination, die mich seinerzeit am meisten anzog: die B 70 (gelb über klar) - „Vision von Herrlichkeit“.
Damals befand ich mich in einer akuten Umbruchphase. Ich hatte etwa vier Jahre intensiv damit zugebracht, mein Inneres zu entdecken und freizulegen. Ich beschäftigte mich mit Mentaltraining, Märchentherapie, Esoterik und positiven Denken. Ich besuchte eine Vielzahl von Seminaren zu diesem Thema und veränderte mich grundlegend. Aus einem einstmals kranken, schüchternen und vom Leben und seinen Sorgen gebeugten Menschen wurde nach und nach eine selbstbewusstere und gesündere Frau, die die Liebe zum Leben neu entdeckte.
In diesen Jahren hatte ich mir eine neue, positivere Lebensphilosophie zu eigen gemacht und war auf dem Weg, mein Leben - innen und außen - radikal zu verändern, denn ich wollte aus dem, woran ich in den letzten Jahren immer mehr und mehr Spaß hatte einen neuen Beruf machen und eine eigene esoterische Buchhandlung gründen.
Ich arbeitete eine Zeit lang mit der Balanceflasche # 70 und versuchte meine Vision auf die Erde zu bringen und veränderte mein Leben tatsächlich. Und die Bezeichnung der Flasche wurde für mich auch in meinem Leben wahr, das sich grundlegend zum positiven wendete, da ich zuvor in der Versicherungsbranche gearbeitet hatte, mit diesem Gedankengut aber keineswegs mehr zufrieden war. Tagsüber verkaufte ich Versicherungen und spielte das Spiel der Angst, abends besuchte und organisierte ich Vorträge über positives Denken. Ein Spannungsfeld, dass ich auf die Dauer kaum auszuhalten vermochte.
Ich blieb mit der Aura-Soma-Beraterin, die ich kennen und schätzen gelernt hatte, in Kontakt und als ich ein Jahr später dann meine Buchhandlung eröffnet hatte, lud ich Sie mehrmals zu Beratungstagen in meinen Laden ein.
Wieder saß ich voller Bewunderung vor den bunten Ölen und fand die Balanceflasche 5 (gelb über rot) - „Sonnenaufgangs-/Sonnenuntergangsflasche“ - sehr anziehend und attraktiv. Und diese Flasche wurde dann mein jahrelanger Begleiter. Immer und immer wieder nahm ich sie mir zur Hand, schaute sie lange an, meditierte damit, rieb mich damit ein, wenn es mir nicht so gut ging und ließ nach und nach meine innere Sonne damit aufgehen.
Ich bin davon überzeugt, dass dieses Aura-Soma-Öl mir oft geholfen hat, in meine Energie zurück zu kehren, wenn ich mich wieder einmal davon entfernte. So erinnere ich mich daran, dass ich mich oft mit diesem Öl einrieb, wenn ich gesundheitliche Probleme hatte oder aufgrund der Aufbauarbeit in meinem Laden gestresst war und hatte oft das Gefühl, dass es mir einfach gut tat, mich mit dieser Energie zu umgeben, auch wenn ich mir intellektuell nicht erklären konnte, warum und wieso das so war.
Einige Zeit später hatte ich dann eine Partnerin in meinem Laden, die von Aura-Soma ebenfalls sehr angetan war. Eigentlich wollte ich schon in den vergangenen Jahren an Aura-Soma-Schulungen teilgenommen haben, aber irgendwie kam immer etwas dazwischen. Entweder musste ich arbeiten, hatte an dem entsprechenden Wochenende bereits ein anderes Seminar gebucht, befand mich in Urlaub oder ähnliche Dinge. Jedenfalls kam ich nie dazu, meinen Wissensdurst nach den Hintergründen von Aura-Soma zu stillen.
So entschied sich eines Tages meine Partnerin, die Aura-Soma-Ausbildung zu besuchen, damit wir die faszinierenden Produkte in unserem Laden anbieten konnten, um sie auch anderen Menschen als Unterstützung weitergeben zu können. Wir empfanden es als unheimliche Bereicherung für uns, wenn wir uns mit den Produkten von Aura-Soma umgeben und diese Energien spüren konnten. Was wir auch ausgiebig taten. Und ich erlebte beinahe täglich, wie auch andere Menschen fasziniert die Welt der Farben betraten.
Eineinhalb Jahre später verließ meine Partnerin und Freundin die Stadt, um in ihre Heimatstadt zurückzukehren und Aura-Soma ging vorerst wieder aus meinem Leben. Ich lernte eine andere Beraterin kennen und versorgte mich auf diese Weise und auf Messen und Ausstellungen mit meinen favorisierten Fläschchen. Ich las das Buch von Vicky Wall - „Aura-Soma, Das Wunder der Farbheilung“ - und war von der Lebensgeschichte dieser Frau fasziniert. Immer wieder kam ich auf unterschiedliche Weise mit Aura-Soma in Kontakt, aber die umfassende Ausbildung konnte ich nie genießen.
Ich besuchte in der Zwischenzeit andere Ausbildungen, z.B. zur Seminarleiterin für Autogenes Training und Entspannungstherapie, machte einen mehrwöchigen Ausbildungslehrgang in der Schweiz bei Prof. Kurt Tepperwein zur Lebensberaterin, war von der Arbeit mit dem Atem angetan und besuchte eine Ausbildung zur Rebirtherin in Berlin.
Neben meiner Arbeit in dem esoterischen Buchladen fing ich dann an, langsam selbst Seminare und Workshops zu meinen Lieblingsthemen abzuhalten, was mir sehr großen Spaß machte. Ich organisierte auch esoterische Messen in meiner Heimatstadt Lübeck und natürlich war auch hier Aura-Soma stets vertreten und faszinierte mich immer noch. Der Gedanke, auch diese Ausbildung zu besuchen, um auch diesen Bereich in mein Leben zu integrieren, blieb stets in mir enthalten, aber eine konkrete Möglichkeit ergab sich derzeit nicht.
Jahre später verließ ich mit meinem damaligen Mann meine Heimatstadt Lübeck, um nach Aachen zu ziehen. Ich war häufiger Gast in einer der esoterischen Buchhandlungen hier und freute mich, auch hier ein Anzahl von Aura-Soma-Flaschen zu finden, wo ich meinen Bedarf an Balanceflaschen decken konnte.
Im monatelangen Selbststudium brachte ich mir 1997 dann die notwendigen Kenntnisse für die Prüfung zur „Heilpraktikerin, eingeschränkt auf den Bereich der Psychotherapie“ bei, absolvierte schließlich die Prüfung und eröffnete daraufhin in Aachen eine Praxis für Atem- und Entspannungstherapie.
Etwa ein Jahr später trennte ich mich von meinem Mann und befand mich in einer drastischen Veränderung meines Lebens. Ich musste aus finanziellen Gründen mein geliebtes Haus verlassen und in eine andere Wohnung umziehen und ziemlich schnell selbst für meinen Lebensunterhalt sorgen, da ich von meinem Mann keine Unterstützung bekam. Bei einem Besuch in der esoterischen Buchhandlung fiel mir eine Visitenkarte einer hiesigen Aura-Soma-Beraterin in die Hand und ich meldete mich spontan für ein „Reading“ an.
So viel Kontakt ich auch bereits mit Aura-Soma gehabt hatte, eine eingehende Beratung hatte ich noch nie bekommen. Ich verabredete mich mit ihr und war auf mein erstes Aura-Soma-Reading sehr gespannt, denn ich hatte die Idee, dass mir das in meiner momentanen Lebenssituation sehr gut tun würde. Und ich sollte Recht behalten!
Ich wählte vier von den farbigen Fläschchen und war von meiner Auswahl begeistert. Die Sprache verschlug es mir allerdings ein wenig, als mir diese mir unbekannte Frau, die so gut wie nichts von mir und über mich wusste, meine momentane Lebensproblematik mitten auf den Punkt brachte.
Da war die Rede von Ägypten (B 18 - „Ägyptische Flasche“) und Delphinen (Flasche # 33 - „Delphin“) und ich war gerade einige Wochen zuvor aus einem Kurzurlaub in Ägypten wieder gekommen, wo ich mit Delphinen geschwommen war. Da hieß es, dass ich Enttäuschungen in der Liebe - ich hatte mich gerade zuvor von meinem Mann getrennt - gut würde verkraften können, wenn ich mich weiter mit spirituellem Gedankengut befassen würde.
In meiner Auswahl stand die Flasche mit dem Namen „Atem der Liebe“ und ich atmete gerade sehr viel (Rebirthing), um meine Emotionen von Wut, Trauer und Ärger über die Trennung von meinem Mann besser zu verarbeiten. Am Ende der Sitzung fühlte ich die stärkste Verbindung zu dieser Flasche und nahm sie mir mit, um damit zu Hause zu arbeiten.
Meine persönliche Quintessenz, die wir gemeinsam in dieser Sitzung heraus arbeiteten war „Mach’ weiter so und achte auf dein Herz!“ und meine diesbezügliche Affirmation lautete: „Auf der Suche nach der Wahrheit höre ich auf meine innere Stimme“.
Ganz beflügelt und motiviert verließ ich die Beraterin und wurde in den darauffolgenden Tagen den Gedanken nicht los, dass es jetzt endlich an der Zeit für mich wäre, die Ausbildung zur Aura-Soma-Beraterin zu beginnen, um endlich, endlich mehr Hintergrundwissen über diese faszinierende Therapieform zu bekommen. Meine innere Stimme sagte mir laut und deutlich und ohne jeden Zweifel, dass die Zeit jetzt endlich reif dafür sei.
Ich arbeitete daheim mit der Flasche # 45 „Atem der Liebe“, die auf mich in den nächsten Tagen eine magische Anziehungskraft hatte. Immer wieder betrachtete ich die Flasche im Licht und versuchte zu erkunden, welche Botschaft darin für mich enthalten sein mochte. Gleich am nächsten Morgen nach meinem morgendlichen Baderitual rieb ich mir Bauch, Solarplexus und meine Beine mit dem Öl ein. Gegen Mittag wurde ich plötzlich aus mir unerklärlichen Gründen unendlich traurig, ließ meinen Tränen freien Lauf und 10 Minuten später hatte sich etwas in mir gelöst und ich konnte meinen täglichen Aufgaben wieder nachgehen.
Am folgenden Tag passierte das gleiche. Wieder saß ich am Mittag in Tränen aufgelöst da, weinte und fühlte mich anschließend wie gereinigt. Dieses Ritual wiederholte sich insgesamt sechs Tage lang. Am dritten Tage hatte ich schon den leisen Verdacht, dass dieses mit der gerade von mir benutzen Aura-Soma-Flasche in Zusammenhang stehen könnte.
Da ich noch immer keinerlei Hintergrundwissen hatte, besorgte ich mir das Buch von Irene Dalichow und Mike Booth „Aura-Soma - Heilung durch Farbe, Pflanzen- und Edelsteinenergie“. Der folgende Satz unter der Rubrik „negative Persönlichkeitsaspekte“ machte mir klar, warum ich weinte: „Hängt noch an einer vergangenen Liebe, was seine gegenwärtige Situation sehr negativ beeinflusst.“ Genau darum ging es ja gerade in meinem Leben!
Ich arbeitete weiter mit der Flasche und mit Affirmationen, um mich innerlich von meinem Mann mehr zu lösen. Nach etwa sechs oder sieben Tagen war das Phänomen des mittäglichen Weinens plötzlich verschwunden und ich stellte fest, dass sich emotional einiges bei mir auf ganz sanfte und subtile Weise gelöst hatte. Nur ganz nebenbei bemerkt: etwa zwei Wochen später verliebte ich mich auf einer Party in einen netten Mann...
Nur kurze Zeit später trat die Aura-Soma-Beraterin wieder mit mir in Kontakt. Sie fragte, ob es möglich sei, meinen Praxisraum für einen Abend zu mieten, denn sie wollte gerne einen Vortrag mit einem Ausbilder von Aura-Soma organisieren. Wir trafen uns zu einem kurzen organisatorischen Vorgespräch und der Ausbilder war mir sehr sympathisch. Spontan entschloss ich mich noch während des ersten Gesprächs, an der in Kürze beginnenden Ausbildung endlich teilzunehmen.
Bereits der Grundkurs war für mich faszinierend. Nicht nur, dass er in der Nähe meiner alten Heimat statt fand, wo ich lange Jahre vergebens versucht hatte, die Ausbildung zu machen, sondern auch die Informationen und Zusammenhänge endlich näher kennen zu lernen, war eine sehr spannende Angelegenheit für mich.
Wir rechneten unter anderem auch die Potential- und Helferflasche aus. Ich bin geboren am 22.11.1961. Aus der Addition der Zahlen des Geburtstages (2+2+1+1+1+9+6+1) ergibt sich 23 und daraus als weitere Quersumme (2+3) die 5. Ich war sehr erstaunt, dass meine lange Jahre geliebte Flasche # 5 meine sogenannte Helferflasche war! Intuitiv hatte ich also all’ die Jahre bereits gewusst oder geahnt, was meine Energien wieder ausbalancieren und harmonisieren kann.
Mit meiner Potentialflasche ( 23, rosenpink über pink - „Liebe und Licht“) war ich auf den ersten Blick gar nicht so einverstanden. Mir erschien diese Energie als zu weich für mich und vor dem Aura-Soma-Set sitzend, hätte ich diese Farbkombination seinerzeit wohl nicht gewählt. Erst während der Auseinandersetzung mit meinem Potential wurde mir klar, dass die Botschaft dieser Flasche eigentlich das war, was ich in den letzten Jahren als mein persönliches Lebensziel bereits verfolgt hatte. Nach Irene Dalichow / Mike Booth aus dem Buch „Aura-Soma, Heilung durch Farbe, Pflanzen- und Edelsteinenergie“ ist mein Grundthema das „Wiedergewinnen der Selbstliebe“. Nichts anderes hatte mich auf den Weg der Esoterik gebracht!
In dem Buch las ich unter dem Aspekt positive Persönlichkeitsaspekte folgendes nach: „Besitzt ein starkes Bedürfnis danach, sich selbst kennen zu lernen und betreibt diese Selbsterkenntnis auch (zum Beispiel durch Therapie, Meditation und so weiter).“ Es war genau das, was ich täglich für mich und andere praktizierte!
Ich kaufte mir diese Flasche, war zunächst einige Zeit auf Distanz mit der Farbe rosa, aber lernte sie im Laufe der nächsten Wochen wahrhaft zu lieben und zu schätzen. Die Flasche ist jetzt mein Freund und ständiger Begleiter geworden, der mich häufig daran erinnert, mich täglich immer mehr und mehr selbst zu lieben.
Aber es gab noch andere faszinierende Zusammenhänge bei Aura-Soma zu entdecken. Ich lernte, dass es eine „Flasche der Rebirther“ gibt, die im Aura-Soma-Set, die Nr. 22 trägt, als genau neben meiner Potentialflasche steht. Mein Potential und mein Hauptbetätigungsfeld stehen also direkt nebeneinander - sozusagen Hand in Hand - bei Aura-soma! Ich freute mich darüber sehr, denn ich fühlte mich in mir bestätigt, dass ich den richtigen Platz und auch die richtigen Instrumente für meinen Lebensweg gefunden hatte.
Es stellte sich heraus, dass meine beste Freundin, die mit mir den Grundkurs von Aura-Soma besuchte, die Potentialflasche # 24 (violett über türkis, „Neue Botschaft“) hat. Sie stand also symbolisch betrachtet auch direkt neben mir und irgendwie fühlte ich mich zwischen ihr und der Rebirtherflasche wirklich geschützt und gut aufgehoben, was auch in meinem Leben der Fall ist, denn es sind die beiden Dinge, die ich (neben Aura-Soma) am meisten schätzen und lieben gelernt habe.
Wieder zuhause befasste ich mich weiter mit Farben und Numerologie und errechnete unter anderem auch die Geburtszahlen meiner bereits verstorbenen Eltern, zu denen ich eigentlich nie ein gutes Verhältnis gehabt hatte, die mir aber immer nach besten Kräften eine gute Stütze gewesen waren.
Wie faszinierend war es für mich anhand der Numerologie herauszufinden, dass meine Eltern auch bei Aura-Soma links und rechts als Stütze neben mir standen! Die Quersumme des Geburtstages meiner Mutter (03.07.1920) ergibt die 22, die „Flasche der Rebirther“, einen Beruf, den ich ergriffen habe. Vielleicht hat meine Mutter mir unbewußt auf diese Weise vermittelt, welcher Beruf oder welches Lebensziel für mich gut ist? Das Geburtsdatum meines Vaters ergibt die 24 („Neue Botschaft“), einer Energie, der ich mich heute durch meine Freundin sehr verbunden fühlte. Diese Erkenntnis hat mir zu einem besseren Verständnis meiner Eltern verholfen.
Und es werden noch viele weitere Erlebnisse und Erkenntnisse mit Aura-Soma folgen. Dessen bin ich mir sicher.
Herzlichst, Gudrun Anders